Im Rahmen einer Ausschreibung konnten sich Bürgerinnen und Bürger aus Hachum im
Frühjahr 1997 mit Vorschlägen an den Hachumer Traditionsverein e.V. wenden. Eine Jury
hatte die Aufgabe, die Vorschläge zu werten und zu einem Wappen zusammenzustellen.
Vorschläge, die die Grundlage des Wappens bilden,
kamen von Ferdinand Berkelmann sen., Margid
Heinemann, Alena Kahl, Gabi Kahl, Bruno
Scheibenhuber, Jutta Seifert, Renate Weddelmann,
Maik Weilbier und Elisabeth Wellner-Berkelmann.
Zur Jury gehörten Ortsheimatpfleger Eckehard Hillmar,
Karl-Heinz Weilbier als Vertreter des Hachumer
Traditionsvereins, Günter Schrader als Vertreter der
Freiwilligen Feuerwehr Hachum sowie Elisabeth
Jacobsen und Johanna Gehl. Die künstlerische
Gestaltung oblag Lutz Wolfram, Braunschweig.
Grundfarben blau und gelb, die Landesfarben des
Herzogtums Braunschweig/Lüneburg.
Beherrschend die Kirche, ältestes Gebäude im Ort,
erbaut 1333 von Burchard von der Asseburg.
Bezug auf den Namen Haghem 1170 = eingehegte
Siedlung, symbolisch dargestellt durch die Einfriedung (Zaun).
Im unteren Felde: Ähre, grün auf gelben Feld. Symbol der Landwirtschaft, aber auch
Zugehörigkeit zum Landkreis Wolfenbüttel.
Die Lindenblätter deuten auf das Wappen von Evessen hin und stehen für die beiden
Ratsherren aus Hachum, die dem Rat der Gemeinde Evessen angehören.
Die Ur- und Frühgeschichte ist durch eine schwere Arbeitsaxt aus Gabro dargestellt, die
in der Hachumer Feldmark im Flurstück "Hinterer Acker" gefunden wurde.
Das traditionsreiche Zimmerhandwerk wurde durch das Symbol (im gelben Feld rechts) in
das Wappen aufgenommen (erster Nachweis im Jahre 1850).
Die Entstehung des Wappens
Die Entstehung des Wappens
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Wappen
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