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Dettum Dettum
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Meridianerland - Wissenschaft und Menschheit
Dettum , ein Pfarrdorf,  wurde im Jahr 1226 erstmals urkundlich erwähnt als Thitenne. Mönchevahlberg gehörte als Tochter zu Dettum.  Im Jahr 1280 nannte man den Ort  Dettene.  Bereits im späten Mittelalter war das Dorf ein Verkehrsknotenpunkt. Dettum besaß einst ein adliges Gut. Dieses gehörte ehemals zum Aegidienkloster in Braunschweig und wurde 1542 von ihm freigegeben, "adlig frei".  214 Morgen Acker und 18 Morgen Wiese gehörten zu dem Gut. Weiter gab es in Dettum um 1800 einen Schriftsassenhof, die Kirche mit Pfarre und Pfarrwitwenhaus, die Opferei, 3 Ackerhöfe, 8 Halbspännerhöfe, 32 Kothöfe und 3 Brinksitzerstellen.  385 Einwohner hatte Dettum damals insgesamt. Das Dorf liegt unweit der Altenau. Bekannt ist das Dettumer Bruch, das früher von Ahlum bis Dettum reichte. Der beliebte Vilgensee, den man nach einem 25-Minuten-Fußweg erreicht, wurde um 1800 Villisee genannt und mit einer Größe von 1 1/4 Morgen angegeben. Früher galt die Feldmark von Dettum als eine der ertragreichsten in der Gegend.  Zwischen Dettum und Hachum lag der Ort Honroth, der Stammort der adeligen Familie gleichen Namens. Im Jahr 1843 erhielt Dettum einen eigenen Bahnhof auf der Strecke Braunschweig - Oschersleben - Magdeburg. Mit dem Bau der Zuckerfabrik 1871 wurde der Wohlstand der Bauernschaft wesentlich vermehrt. Die Dettumer Bockwindmühle wurde im Jahr 1863 von dem Zimmermann Friedrich Roßmann erbaut und war  bis 1961/62 im Betrieb. Um den drohenden Verfall zu verhindern, fand sich 1976 ein Freundeskreis zusammen, der die Mühle freiwillig und kostenlos restaurierte, so dass  Mehl- und Schrotgang bald wieder funktionierten. Im Jahr 1978 wurde der  „Verein zur Erhaltung der Dettumer Bockwindmühle“ gegründet. Er umfasst fast 300 Mitglieder. Der Verein besitzt eine mühleneigene Backstube, in der am „Tag der offenen Tür“ im Juni frisches Roggenbrot gebacken wird. Die Kirche Johannis-Baptista wurde erstmals im Jahr 1300 erwähnt. Die Kirche hat eine lange Baugeschichte seit dem Mittelalter hinter sich. In ihrer jetzigen Form mit großem Turm, Seitenschiffen und prachtvoll verzierten Chorraum prägt sie seit 100 Jahren das Erscheinungsbild unseres Dorfes. Im März 1908 weihte der damalige Regent des Herzogtums Braunschweig, Johann Albrecht von Mecklenburg, den Neubau des Chorraumes und der beiden Seitenschiffe nach zwei Jahren Bauzeit ein.  Die Kirche  mit ihrem hohen Turm ist schon von weitem sichtbar. Zur Gemeinde Dettum gehören nach der Gebietsreform 1974 die Ortsteile Dettum – Mönchevahlberg und Weferlingen. Heute  hat die Gemeinde 1275 Einwohner. Dettum